Dicken- und Breitenmessung von gebeiztem Warmband bei der Hoesch Hohenlimburg GmbH
Für spezielle Verwendungszwecke produziert das Werk vergleichsweise kleine Losgrößen. Die Bänder werden in der Mittelbandstraße gewalzt und in einer Durchlauf- sowie einer Schubbeize behandelt.
Das Produktionsspektrum der Schubbeize umfasst Bleche mit einer Dicke von 1,5 mm bis 17,0 mm, einer Breite von 150 mm bis 700 mm und einer Länge von bis zu 2.000 m.
Zur Messung der Banddicke sind zwei Laser-Triangulationssensoren oberhalb und unterhalb des Bandes angeordnet. Eine schräg angeordnete CCD-Zeilenkamera betrachtet den Lichtpunkt der Laser auf dem Band,
der je nach dem Abstand der Oberfläche unter einem anderen Winkel erscheint. Aus dem gemessenen Winkel wird der Abstand vom Sensor berechnet. Die Dicke des Bleches ergibt sich aus der Differenz der Abstände von
beiden Sensoren.
Die Breitenmessung erfolgt mittels CCD-Kameras mit Hinterleuchtung. Zwei feststehende, über dem Band montierte CCD-Zeilenkameras erfassen die Bandkanten, die sich vor der Hinterleuchtung klar abzeichnen.
Da die Höhenlage des Bandes aus der Dickenmessung bekannt ist, kompensiert das System automatisch den Parallaxenfehler, der aus vertikalen Bandbewegungen resultiert.
Das System zeigt den Bedienern in der Steuerwarte online die Längsprofile für Breite und Dicke der Bänder an.
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